Name: Bijou vom Skuddenhof
Geboren: 21.07.1997
Zuchtbuchnummer: ZBrH. 3384
Farbe: tricolour

Augenuntersuchung 1999, geringer Katarakt (nicht kongenital)
Hüften laut Tierarzt in Ordnung, nicht offiziell ausgewertet
kastriert

Kiwi ist der Sonnenschein, stets gut gelaunt und guten Glaubens an das Gute in allen Menschen und Hunden. Umso mehr erschreckt es sie, wenn man ihr nichts Gutes will.

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Sie kommt aus einem grossen Wurf aus 10 Welpen und ich durfte vom ersten Tag an an ihrem Aufwachsen teilhaben. So wuchs sie 10 Wochen in einem Rudel auf und war stets fröhlich. Die letzte Woche bevor ich sie abholte, veränderte sie sich und zog sich in ein Schneckenhaus zurück, aus dem sie nächsten Jahre nur schwer rausfand.

Es war nichts passiert, was diesen Zustand damals erklärte. Auffallend waren wiederkehrende Fieberschübe und Lahmheiten. Der Verdacht fiel schon damals auf Borelliose, aber die Blutwerte brachten keine klaren Ergebnisse. Kiwi hatte an kaum etwas Interesse, schloss sich nur Jake extrem an. Einmal war ein Schieberschub so stark, dass sie nicht mehr ansprechbar war und in der Tieklinik bleiben musste. Mit Hilfe von Antibiotika bekamen wir diese immer wieder in den Griff.

Wenn sie gute Zeiten hatte, fand sie auch Interesse an der Hütearbeit, wobei sie hierbei immer sehr heftig wurde, weswegen wir es dann abbrachen.

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Als wir im Urlaub waren, wurde sie so schwer krank (Lungenentzündung, Wasseransammlungen in der Lunge, Herzrhythmusstörungen), dass man ihr in der Klinik am Urlaubsort nicht helfen konnte. In Bremen behandelte der Tierarzt sie dann über Wochen wieder antibiotisch mit dem Verdacht auf Borelliose. Es schien diesmal das richtige Antibiotika zu sein, es war der letzte Schub.

Zurück blieben starke Arthrosen in den Kniegelenken und zusammen mit der Spondylose war sie so eingeschränkt, dass ich sie oftmals ausbremsen musste.

Trotzdem kam sie immer mehr aus sich raus und wurde ein richtig fröhlicher Hund, der endlich am Leben teilnehmen konnte. Unendlich ist ihre Geduld mit allen Hunden. Gasthunde wurden von ihr sofort im Rudel aufgenommen, egal ob krank, nicht sozial, jung oder alt; Flocke und später Keesha wurden freudig als neue Spielpartner begrüsst.

Kiwi ist ein Hund mit einem unendlich großen Herzen. Es braucht kaum Worte bei ihr, weil sie einfach immer alles richtig machen will und leicht durch die Präsenz der anderen nicht auffällt.

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Noch heute versucht sie Keesha stets zum Spielen aufzufordern, obwohl die sich eigentlich schon zu erwachsen dafür fühlt.

Kiwis Mutter Teeny verstarb mit 15 Jahren 2008 und ihr Vater Ghost wird dieses Jahr 15. Ich hoffe, dass sie uns mindestens auch so lange erhalten bleibt und weiterhin nur das Positive im Leben sieht.